Effortil

bringt Ihren Kreislauf schnell in Schwung

Niedriger Blutdruck

Stichwort
„Niedriger Blutdruck“

Was ist eigentlich Blutdruck?

Blutdruck entsteht, weil das Herz mit jedem Herzschlag Blut durch die Adern pumpt – 60 bis 70-mal in der Minute, an die 100.000-mal am Tag. Jede Körperzelle – vom Kopf bis zu den Zehen – wird auf diese Weise mit Sauerstoff versorgt und bekommt gleichzeitig ausreichend Nährstoffe und Hormone. Neben der Lieferung von „Überlebensmitteln“ übernimmt der Blutkreislauf als Allround-Talent für unseren gesamten Organismus auch noch die Rolle der Putzfrau und der Müllabfuhr (z. B. Abtransport von CO2 aus den Zellen), des Briefträgers (z.B. Übermittlung von Hormonen) und der Polizei (z. B. Transport von Abwehrzellen). Eine gigantische Arbeitsleistung! Dieser lebenswichtige 24-Stunden-Service ist nur möglich, wenn Ihr Herz ordentlich Druck macht. Bereits im Ruhezustand muss das Herz 5-7 Liter Blut pro Minute pumpen. Wenn Sie arbeiten, Sport treiben oder Ihren Körper anderweitig belasten, muss das Herz seine Pumpleistung kräftig steigern.
Unglaublich, aber wahr: 8.000-9.000 Liter Blut werden tagtäglich vom Herzen in den Kreislauf gepumpt. Das tägliche Pumpvolumen unseres Herzens entspricht also der Ladung eines Tanklasters!

Und wie kommt es zu niedrigem Blutdruck?

Unser Blutdruck ist abhängig von der Schlagkraft des Herzens, von der Elastizität der Blutgefäßwände und dem Widerstand der winzigen Blutgefäße (Kapillaren). Am höchsten ist der Blutdruck, wenn sich der Herzmuskel zusammengezogen hat (Fachwort: Systole), und am niedrigsten, wenn der Herzmuskel wieder erschlafft ist (Fachwort: Diastole).
Ein zu niedriger Blutdruck entsteht durch einen im Verhältnis zur Blutgefäßweite zu geringen Blutauswurf des Herzens.

Wer leidet unter niedrigem Blutdruck?

Oft ist niedriger Blutdruck angeboren. Während der Wachstumsphase sind Kinder und Jugendliche häufig betroffen, außerdem sehr schlanke und große Erwachsene, Untrainierte, Schwangere und Senioren. In der Regel leiden mehr Frauen als Männer unter Hypotonie.
Auch seelische Faktoren wie Stress und eine Überlastung der Nervenzellen, die der Regelung der Vitalfunktionen dienen, können dazu beitragen, den Blutdruck abzusenken.

Was tun bei Beschwerden, die durch niedrigen Blutdruck verursacht werden?

Ob der Blutdruck beim Vorliegen der typischen Beschwerden zu niedrig ist, kann z. B. ein Apotheker messen und bei Bedarf gleich ein wirksames Mittel (z. B. Effortil®) empfehlen. Leidet man erstmalig an den typischen Symptomen, die auf niedrigen Blutdruck hindeuten, sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Dabei muss überprüft werden, ob es sich um Kreislaufstörungen ohne nachweisbare organische Erkrankung (funktionelle Kreislaufstörungen) handelt, oder ob diese Beschwerden möglicherweise durch andere Erkrankungen verursacht werden.

Problemkreis Lagewechsel: Kreislaufregulationsstörung

Treten die Beschwerden hauptsächlich beim Lagewechsel auf (schnelles Aufstehen aus liegender oder sitzender Position), sollte ein Arzt mit dem Schellongtest oder der Kipptischuntersuchung die Herkunft der Symptome klären, bevor eine Langzeittherapie mit einem Antihypotonikum angestrebt wird.
Bei dieser Untersuchung ändert der Patient entweder aktiv (Schellongtest) oder passiv (Kipptischuntersuchung) seine Körperhaltung. Beide Untersuchungen werden unter ständiger Puls- und Blutdruckmessung durchgeführt. Beim Schellongtest liegt der Patient auf einer Liege und erhebt sich sehr schnell. Bei der Kipptischuntersuchung liegt der Patient auf diesem Tisch, der insgesamt sehr schnell nach oben gekippt wird. Bei Patienten mit einer Kreislaufregulationsstörung wird ein massiver Blutdruckabfall festgestellt, der zu den typischen Beschwerden führt.
Der Arzt untersucht nicht nur den Blutdruckverlauf, sondern auch den Verlauf der Herzfrequenz. Bei wenigen Patienten reagiert der Organismus auch mit einer drastischen Steigerung der Herzfrequenz. Diese Patienten sind im Gegensatz zu allen anderen für die Behandlung mit Effortil® nicht geeignet.

Blutdruckmessung leicht gemacht.

Was Sie bei der Blutdruckmessung beachten sollten, erfahren Sie hier!

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Effortil® Tropfen
Effortil® Tabletten

Wirkstoff: Etilefrinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage (z. B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen sowie mit einem deutlichen Blutdruckabfall ohne einen Anstieg der Herzschlagrate einhergehen. Warnhinweise: Effortil Tropfen enthalten Natriumdisulfit, Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat). Effortil Tabletten enthalten Natriumdisulfit, Lactose. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Juni 2017 (SADE.EFFO.17.03.0747)