Effortil

bringt Ihren Kreislauf schnell in Schwung

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Beschwerden und Behandlungsmöglichkeiten

1. Wie stelle ich fest, ob ich an Folgen von niedrigem Blutdruck leide?
Mit Hilfe der folgenden Fragen finden Sie heraus, ob Sie eventuell an den Folgen von niedrigem Blutdruck leiden. Je mehr der nachfolgenden Fragen Sie mit „Ja“ beantworten, desto wahrscheinlicher leiden Sie an Hypotonie:
  1. Kommen Sie trotz ausreichendem Schlaf morgens nur schwer aus dem Bett?
  2. Ermüden Sie schon wenige Stunden nach dem Aufstehen schnell und fühlen sich antriebslos?
  3. Haben Sie häufiger Kopfschmerzen?
  4. Frösteln Sie, obwohl warme Temperaturen herrschen?
  5. Bei oder vor Wetterumschwüngen fühlen Sie sich meist nicht gut?
  6. Leiden Sie öfters unter Konzentrationsproblemen?
  7. Treten die Beschwerden besonders auf, wenn Sie lange stehen bzw. sitzen oder nach längerem Liegen?
Zusätzlich zu diesem Selbsttest sollten Sie Ihren Blutdruck messen. Wenn Sie nicht über ein Blutdruckmessgerät verfügen, so kann ein Apotheker oder Arzt Ihre Blutdruckwerte messen. Ein Arztbesuch sollte die Ursachen Ihrer Beschwerden abklären.
2. Wie leidet ein hypotoner Patient?
Bei jedem Hypotoniepatienten kann man zwei Gruppen von Beschwerden unterscheiden. Die erste Patientengruppe empfindet Beschwerden im Ruhezustand, wie Abgeschlagenheit etc. Die zweite Patientengruppe hat Probleme beim Lagewechsel, z. B. wenn der Patient vom Sitzen schnell in die stehende Position wechselt.
3. Wer ist von niedrigem Blutdruck besonders betroffen?
In vielen Fällen ist niedriger Blutdruck anlage- bzw. erblich bedingt (konstitutionelle Hypotonie), überwiegend zählen Frauen zu den Betroffenen. Darüber hinaus sind folgende Gruppen anfällig für niedrigen Blutdruck:
  • Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase
  • Schwangere Frauen
  • Senioren
  • Große und schlanke Erwachsene
  • Untrainierte
  • Reisende (Klima bedingt)
Auch seelische Faktoren wie Stress und Überlastung können dazu beitragen, den Blutdruck abzusenken.
4. Was sollte man bei niedrigem Blutdruck tun?
Ob der Blutdruck zu niedrig ist, kann z. B. ein Apotheker messen und bei Bedarf gleich ein wirksames Mittel (z. B. Effortil®) empfehlen. Leidet man erstmalig an den typischen Symptomen, die auf niedrigen Blutdruck hindeuten, sollte man sich zunächst von einem Arzt untersuchen lassen. Dabei muss festegestellt werden, ob es sich um Kreislaufstörungen ohne nachweisbare organische Erkrankung (funktionelle Kreislaufstörungen) handelt oder ob diese Beschwerden möglicherweise durch eine andere Erkrankungen verursacht werden.
5. Steigende Hitze – Sinkender Blutdruck: Warum ist das so?
Die Haut ist bei großer Hitze so stark durchblutet, dass die Blutmenge für die Versorgung des Gehirns nicht mehr ausreicht. Dieser Mangelzustand führt zu den typischen Beschwerden.
6. Gibt es weitere typische Situationen, in denen der Blutdruck absackt?
Ja, z. B. nach dem Essen. Wenn ein hypotoner Patient zu große Mengen an Nahrungsmitteln zu sich nimmt, versackt zu viel Blut im Verdauungstrakt, sodass auch hier wieder eine Unterversorgung des Gehirns droht, was zu den typischen Beschwerden führt. Aus diesem Grunde sollten Hypotoniker lieber öfters kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen als üppig zu essen.
7. Hypotone Kreislaufbeschwerden: Warum reicht Kaffee nicht immer aus?
Patienten die unter Hypotonie-bedingten Beschwerden leiden, trinken in der Regel sehr viel und sehr starken Kaffee. Das Koffein hat ebenfalls eine kreislaufstimulierende Wirkung. Diese Patienten greifen im Normalfall zu einem kreislaufstimulierenden Medikament (z.B. Effortil®), wenn die Stimulation durch Kaffe nicht mehr ausreicht. Ein unerwünschter Nebeneffekt von Koffein ist sein Gewöhnungseffekt.
8. Welche Spezialuntersuchungen sind bei Patienten mit hypotonen Kreislaufbeschwerden durchzuführen?
Jeder Patient sollte vor einer Langzeittherapie mit einem Antihypotonikum mit dem Schellongtest oder auf dem Kipptisch untersucht werden. Bei dieser Untersuchung ändert der Patient entweder aktiv (Schellongtest) oder passiv (Kipptischversuch) seine Körperhaltung. Beide Kreislauftests werden vom Arzt unter ständiger Puls- und Blutdruckmessung durchgeführt. Beim Schellongtest liegt der Patient auf einer Liege und erhebt sich sehr schnell. Beim Kipptischversuch liegt der Patient auf diesem Tisch, der insgesamt sehr schnell nach oben gekippt wird. Bei Patienten mit einer Kreislaufregulationsstörung wird ein massiver Blutdruckabfall festgestellt, der zu den typischen Beschwerden führt. Der Arzt untersucht nicht nur den Blutdruckverlauf, sondern auch den Verlauf der Herzfrequenz. Bei wenigen Patienten reagiert der Organismus auch mit einer drastischen Steigerung der Herzfrequenz. Diese Patienten sind im Gegensatz zu allen anderen für die Behandlung mit Effortil® nicht geeignet. Jedem Hypotoniepatienten sollte vom Apotheker eine ärztlichen Untersuchung empfohlen werden.

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Effortil® Tropfen
Effortil® Tabletten

Wirkstoff: Etilefrinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage (z. B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen sowie mit einem deutlichen Blutdruckabfall ohne einen Anstieg der Herzschlagrate einhergehen. Warnhinweise: Effortil Tropfen enthalten Natriumdisulfit, Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat). Effortil Tabletten enthalten Natriumdisulfit, Lactose. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Juni 2017 (SADE.EFFO.17.03.0747)